Presseberichte und Informationen

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Pressemitteilung, 6. Juni 2018

Deutsch-niederländischer Handelstag

 

Reges Interesse an der Bioökonomie

 

PAPENBURG – Auf reges Interesse stieß am Dienstag beim deutsch-niederländischen Handelstag in Papenburg das Bioökonomie-Projekt. Viele Unternehmer kamen zum Stand der EDR, an dem alle Projekte, bei denen die EDR Leadpartner ist, vertreten waren, um sich insbesondere über die Möglichkeiten einer Kooperation und die Ergebnisse des Bioökonomie-Projektes zu informieren.  

Auf dem Podium sprach Rainer Koopmann von der Firma Naftex in Wiesmoor über seine guten Erfahrungen mit der grenzübergreifenden Zusammenarbeit. Seit vielen Jahren kooperiert die Firma  mit niederländischen Instituten und Betrieben. Im Bioökonomie-Projekt ist das Unternehmen unter anderem im Radweg- und im Wohnungsbau-Projekt beteiligt. Erste Kontakte vermittelte vor rund zwölf Jahren die Ems Dollart Region, aber auch das Kompetenzzentrum 3N in Werlte half beim Aufbau der deutsch-niederländischen Zusammenarbeit, betonte Koopmann. Auf die unterschiedliche Unternehmenskultur müsse man sich einlassen, dann profitieren beide Seiten von der Zuverlässigkeit und dem Wissen sowie der Kreativität der Partner.

 

 

Rainer Koopmann (Naftex GmbH, rechts), sprach über seine guten Erfahrungen mit der deutsch-niederländischen Zusammenarbeit.

 





Fernsehbeitrag ZDF vom 30. April 2018

In der Dokumentationsreihe "planet e" des ZDF wurde unter anderem über eines unserer Teilprojekte berichtet. Die DJB Entwicklungsgesellschaft in Bad Zwischenahn und die Firma Mycelco in Emmen entwickeln darin eine Kühlverpackung aus Ölleinstroh in Verbindung mit Pilzen. Gefördert wird die deutsch-niederländische Initiative durch die Europäische Union im Rahmen des INTERREG VA-Projektes "BioÖkonomie im Non Food-Sektor".



Pressemitteilung vom 9. Mai 2018 

Aus dem Hörsaal in den Hotspot der Wissenschaft

 

Chemietechnik-Studenten der Hochschule Emden/Leer besuchten am Europatag in Groningen ein hochmodernes Forschungslabor, die Hanzehogeschool und einen innovativen Betrieb. Möglich war dies dank der grenzübergreifenden Zusammenarbeit in dem von der EU geförderten INTERREG VA-Projekt „BioÖkonomie im Non Food Sektor".


 

EMDEN/GRONINGENStudenten der Chemietechnik an der Hochschule Emden/Leer besuchten am Europatag, 9. Mai, gemeinsam mit Professor Mark Rüsch den Zernike Campus, auf dem neben der Hanzehogeschool auch wirtschaftsnahe Forschungsinstitute und innovative Betriebe aus dem Bereich Grüne Chemie angesiedelt sind.

Begrüßt wurden die deutschen Studenten zunächst an der Hanzehogeschool, wo sie über die Angebote der Hochschule sowie über das grenzübergreifende Projekt „BioÖkonomie im Non Food Sektor" von Projektleiterin Karin Eden (EDR) informiert wurden. In dem Projekt werden grüne Rohstoffe für verschiedene Anwendungsmöglichkeiten (3D-Druck, Mikrospritzguss, Bausektor, Gartenbau, Industrie-Textilindustrie u.a.) untersucht. Bei einem Rundgang lernten die Studenten die ZAP Einrichtung (Zernike Advanced Processing) kennen. Diese fungiert als Testfeld und Antriebsmotor für die Verarbeitung von Biomasse und ist eine im Norden der Niederlande einzigartige Forschungseinrichtung für biobasierte Experimente.
Schließlich besichtigten sie die Biotechnologie-Firma „Syncom" und waren von den hochmodernen Laboren sehr beeindruckt.
André Heeres (Dozent für Biobased Chemie an der Hanzehogeschool und Projektleiter bei Syncom) stellte die Firma und erste Ergebnisse des Projekts "Valorisation und Verwertung von Inhaltsstoffen aus Tagetes” vor.

Im Fokus stand das gegenseitige Kennenlernen und das Weiterverfolgen der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen der niederländischen und der deutschen Hochschule. Die Universitäten beabsichtigen, künftig öfter Studenten auszutauschen. Die Wissenschaftler und Forscher in Emden und Groningen werden außerdem gemeinsam die Verwendung natürlicher Fettsäuren untersuchen mit dem Ziel, petrochemische Rohstoffe in der Produktion von Materialien aus Kunststoff zu ersetzen. Ziel ist dabei, diese natürlichen Materialien zu hochwertigen Produkten für die chemische Industrie (Feinchemie), Nahrungsmittel, Kosmetika und den pharmazeutischen Markt zu verarbeiten.

 

Studenten aus Emden, Dozenten und Projektleiter vor den Forschungseinrichtungen der Hanzehogeschool Groningen.


Pressemitteilung vom 27. Februar 2018 

BioÖkonomie-Projekt in Hannover vorgestellt


HANNOVER - Projektmanagerin Karin Eden (Ems Dollart Region) stellte gemeinsam mit Dr. Marie-Luise Rottmann-Meyer und Hansjörg Wieland vom 3N Kompetenzzentrum das Bioökonomie-Projekt dem Beirat für "Nachwachsende Rohstoffe" des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Hannover vor. Unter der Leitung von Professorin Christina von Haaren tagte der Beirat im Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe (IfBB).


Eingangs gab Professor Hans-Josef Endres, Leiter des IfBB und Mitglied des Beirats, eine Übersicht zur Forschung und den Potentialen zur stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe in Niedersachsen. Die Vertreter des BioÖkonomie-Projekts waren auf Einladung von Christopher Straeter, Referent für Nachwachsende Rohstoffe und Bioökonomie im Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Hannover.

Projektmanagerin Karin Eden präsentierte die gesamte Vielfalt der verschiedenen Teilprojekte und warf auch einen Blick in die Zukunft. Aus vielen der derzeit laufenden Projekte ergeben sich vielversprechende Ansätze für Folgeaktivitäten. Interessiert folgte der Beirat, darunter Vertreter aus der Wirtschaft, Wissenschaft und weiterer gesellschaftlich relevanter Gruppen, auch den Ausführungen von Dr. Marie-Luise Rottmann-Meyer und Hansjörg Wieland. Deutlich wurde dabei auch der Mehrwert, der sich aus der grenzübergreifenden Zusammenarbeit ergibt, herausgestellt.

Im Anschluss an die Sitzung führte Professor Endres durch das Technikum für Biokunststoffe und Verbundwerkstoffe, in dem hochmoderne Maschinen der Universität, aber auch Leihgaben der Industrie zur Verfügung stehen. Endres erläuterte anschaulich die Technologien, mit denen zukunftsweisende Werkstoffe entwickelt, hergestellt, verarbeitet und geprüft werden können. Unter anderem werden auch Kunststoff-Bauteile für die Automobilindustrie gefertigt und getestet.